Stern über Bethlehem

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Evangelische Kirchengemeinde Hilden/ Rheinland – Erlöserkirche
Die Große Weihnachtskrippe
Anschauliche Heilsgeschichte, Glaubensbotschaft, tiefe Symbolik und liebevolle Details




Kinder

KleinkindDas Kleinkind von 2005
an der Hand einer der „Brunnenfrauen“, - eine Wasserkrug tragende Frau -, bringt durch Körperhaltung und Mimik zum Ausdruck, dass es nicht zurück gelassen werden, dass es dabei sein möchte, wo immer die Mutter hingehen will.
Diese Kombination ist auch eine bayrische Tradtitionsfigur und heißt "loas mi a' mitgoahn!" Sie nimmt sich oft das Krippenschauen des Heimatortes zum Vorbild. Darüber hinaus wird die Figur auch einfach „die Tradition“ genannt. Die Figur des Erwachsenen kann dabei weiter gedacht entweder Frau oder Mann, Eltern oder Großelternteil sein. Sie stellt die Verbindung innerhalb der Generationen dar, ruft zur elterlichen und sozialen Verantwortung auf, ebenso wie zur Verkündigung und Weitergabe des Glaubens im familiären Bereich.






Kind_staunendStaundendes Kind von 2005
eine Charakterfigur "Das Staunen", die hauptsächlich aus der sizilianischen und Bologneser Krippentradition stammt. Die Figur, die die Augen am weitesten öffnet, kann ein Kind oder Jugendlicher, aber auch ein Alter sein, kann sowohl weiblich wie männlich sein. Sie staunt über die Liebe Gottes, der die Welt so geliebt hat, dass er seinen Sohn in sie hineingegeben hat. Bei uns ist es das Kind mit großen, aufgerissenen Augen, überwältigt von seinen Eindrücken, die es noch gar nicht einordnen kann.

Das Staunen ist fähig hinter das äußere Erscheinungsbild zu schauen, es durchdringt das Geheimnis dank der Verkündigung des Engels.





Ziegenhirte_1Der Ziegenhirte von 2006
Um das einfache Haus herum werden die Weidegründe für größere Haustiere nicht ausgereicht haben. Da mussten selbst Ziegen zu entlegenen Weisenflächen geführt und beaufsichtigt werden. Diese Rolle fiel den älteren Kindern zu. Unser Geißenbua würde noch gut in eine alpenländische Krippe passen.




Junge_TenneJunge auf dem Dreschschlitten, Figur von 2013
Das geerntete Korn wird auf der Tenne mit dem Dreschschlitten gedroschen. Ein Esel zieht ihn. Dazu fährt eine (meist eher kleine) Person damit stundenlang im Kreis. In unserer Krippe ist das ein etwa 12-jähriger Junge, den wir vielleicht auch als Jesus im Tempel verwenden könnten.






Junge_mit_Apfel_2018Das Kind, einen Apfel reichend, von 2018
Der Apfel erinnert uns an die verbotene Frucht und ist das Symbol für den Sündenfall. Allerdings sagt uns dieser, dem Christkinde gereicht, in dessen Hand: hier ist der Überwinder der Sünde.
Daher auch die Bedeutung des Apfels (oder Kugeln) als Christbaumschmuck!
Das Mädchen von 2005 reicht seinen Apfel in der kleinen Krippe dem Jesuskind.



spielende_Kinderspielende Kinder, Figuren von 2018...
Die beiden Kinder von vielleicht 8 und 11 Jahren sitzen im Sand und würfeln. Sie haben sich ein Spielfeld auf den Stein geritzt und mit Kalkmatsch gemalt. Einfach ein Spiel...?



Der italienische Maler und Bildhauer Andrea Mantegna lebte im 15. Jahrhundert. Auf seiner Darstellung der Kreuzigung Christi würfeln die Soldaten um die Kleider Jesu. Die Fläche, auf der sie die Würfel kullern lassen, ist der umgedrehte Schild eines Soldaten. Das Muster auf dem Schild habe ich in die Spielfläche der Kinder eingearbeitet.





Mahut, afrikanischer Jungeder Mahut, afrikanischer Junge, Figur von 2019,
Begleittiere der Weisen brauchen einen Führer oder Reiter. Nelson Mandela bekommt einen fröhlichen, unbekümmerten kleinen Buben aus heutiger Zeit als Gesellschaft, der den mit Gepäck beladenen Elefanten reitet. Er winkt dem Betrachter zu und freut sich wie der Juchheißa.






Weitere Bilder:


KleinkindKind_staunendKind_mit_ApfelZiegenhirte_1Kinderspielende_KinderJunge_mit_Apfel_2018Mahut, afrikanischer JungeJunge_Tenne




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